Das Eden Hotel befindet sich teilweise im Hause von Isaak Jakubowicz, des Gründers der Isaak-Synagoge.
Mit der Gestalt von Isaak ist eine der bekanntesten chassidischen Sagen verbunden. Dieser Sage nach lebte in der jüdischen Stadt in Kazimierz ein religiöser und frommer Jude, Ajzyk reb Jekeles (Isaak, der Sohn von Jakob) genannt. Obwohl er sehr arm war und eine große Familie unterhielt, hörte er nicht auf, den Gott zu loben. Einer Nacht träumte der Jude, dass bei einer Brücke in Prag ein Schatz verborgen wäre. Ohne lange zu überlegen, machte sich Isaak auf den Wag nach Prag. Nach einer langen Reise traf er bei Prag ein und fand die geträumte Brücke auf, jedoch sie war von den Soldaten umzingelt. Isaak zerbrach sich den Kopf, was er tun sollte. Plötzlich kam zu ihm ein der Soldaten und fragte ihn, was er hier machte. Isaak dachte, dass es am besten war, die Wahrheit zu sagen – allenfalls konnte er den Schatz mit dem Soldaten teilen. Er erzählte dem Soldaten von seinem Traum und von der Suche nach dem Schatz. Der Soldat lachte ihn jedoch aus: „Nur solch einer Trottel wie du konnte so was tun! Ich träume schon seit Langem von einem Schatz, der bei einem Krakauer Juden, Isaak der Sohn von Jakob genannt, zu Hause unter dem Ofen verborgen ist. Bin ich aber nicht so dumm, um nach Krakau zu fahren und ihn zu suchen. Heißt doch jeder zweite Jude Isaak und jeder Dritte – Jakob!”
Isaak bedankte sich bei ihm, baute den Ofen ab und fand einen großen Schatz auf. Das war im Jahre 1664. Isaak wurde zum reichsten Juden in Krakauer Kazimierz. Und um dem Gott zu danken, errichtete er eine Barock-Synagoge, die bis heute seinen Namen trägt.
Auf die Frage nach der Quelle seines Reichtums antwortete er:
"Es gibt Dinge, die man in der ganzen Welt sucht, aber bei sich selbst zu Hause findet. Um sich davon zu überzeugen, muss man sich jedoch auf einen langen Weg machen und weit von zu Hause suchen.“
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